“Die Naturfreunde” Ortsgruppe Fürstenhagen (e.V.)
im Landesverband Hessen

Willkommen Besucher:

TV “Die Naturfreunde“ Ortsgruppe Fürstenhagen e.V.
Karin Rost
Gartenstraße 9
37235 Hessisch Lichtenau

 

E-Mail info (at) naturfreunde-fuerstenhagen.de
Internet: www.naturfreunde-fuerstenhagen.de

SATZUNG
des TV “Die Naturfreunde“ Ortsgruppe Fürstenhagen e.V. im Landesverband Hessen

 

I. Allgemeine Bestimmungen

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen Touristenverein ‚Die Naturfreunde’, Verband für Touristik und Kultur, Ortsgruppe Fürstenhagen e.V.

Sitz der Ortsgruppe ist Hessisch Lichtenaus, Stadtteil Fürstenhagen.

Die Ortsgruppe ist Mitglied des T.V. ‚Die Naturfreunde’, Landesverband Hessen e.V.

(Die Ortsgruppe ist in das Vereinsregister eingetragen).

§ 2 Zweck

  • Die Ortsgruppe sieht in der Mithilfe bei der Entwicklung zu einer demokratischen Gesell-schaftsordnung die Grundlage ihrer Arbeit.
  • Sie fördert insbesondere Jugenderziehung, Volksbildung und Familienerholung. Sie pflegt internationale Gesinnung, Völkerverständigung und Toleranz.
  • Die Ortsgruppe ist parteipolitisch und religiös unabhängig.
  • Die Ortsgruppe verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953 (BGBL. /I/1953, Seite 15927).
  • § 3 Mittel zur Erreichung des Zwecks

  • Pflege der Touristik durch Wandern, Reisen, Bergsteigen, Winter-, Wassersport und andere Sportarten.
  • Pflege der Natur- und Heimatkunde, Förderung von Natur- und Landschaftsschutz.
  • Förderung der musischen und kulturellen Betätigung, z.B. auf Gebieten der Bildenden Kunst, Literatur, Theater, Film und Foto, Musik und Tanz.
  • Beschäftigung mit Fragen der gesellschaftlichen Zusammenhänge mit dem Ziel, die im Grundgesetz verankerten Grundrechte in allen gesellschaftlichen Bereichen zu verwirklichen.
  • Anlage von Sammlungen und Büchereien, Veranstaltungen von Vorträgen, Seminaren und Ausstellungen.
  • Erwerb, Bau und Verwaltung von Wanderheimen, Ferienheimen, Jugendherbergen und Zeltplätzen, Anlage und Markierung von Wegen.
  • Zusammenarbeit mit Wander-, Bergsteiger-, Naturfreunde- und Sportverbänden, mit Jugendverbänden, die auf dem Boden der Demokratie und Völkerverständigung stehen.
  • Stadtteilbezogene Untergruppen und sachbezogene Arbeitskreise können mit Genehmigung des Vorstandes gebildet werden.
  • II. Mitgliedschaft

    § 4

    Mitglied der Ortsgruppe kann jeder werden, der den Zweck derselben unterstützen will, unbeschadet seiner rassischen und religiösen Zugehörigkeit.

    Der Beitritt zur Ortsgruppe ist schriftlich zu erklären und an den Ortsgruppenvorstand einzureichen. Über die Aufnahme entscheidet der Ortsgruppenvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Aufnahme kann ohne Angabe eines Grundes verweigert werden.

    Der Austritt aus der Ortsgruppe kann nur zum Jahresschluss erfolgen und ist schriftlich bis spätestens drei Monate vor Jahresablauf zu erklären. Bei Ortswechsel ist der Vorstand drei Monate vorher zu informieren.

    Jugend- und Kindergruppenarbeit:

    Die Jugend ist in der ‚Naturfreundejugend Deutschlands’ zusammengefasst. Ihre Tätigkeit wird bestimmt von dieser Satzung und den ‚Richtlinien für die Naturfreunde-Kinder-gruppenarbeit’.

    Die Richtlinien für die Jugend- und Kindergruppenarbeit werden von der Bundesjugend-konferenz bzw. Bundeskinderkonferenz beschlossen und vom Bundeskongress bestätigt.

    § 5

    Jedes Mitglied hat vom Tage seiner Aufnahme das Recht, an den Veranstaltungen der Ortsgruppe teilzunehmen, den Ortsgruppenvorstand zu wählen und ab 18 Jahren gewählt zu werden, sowie das Stimmrecht ab 14 Jahren in allen Veranstaltungen auszuüben.

    In den internen Kinder- und Jugendgruppen-Angelegenheiten besteht das Stimmrecht ab sieben Jahre.

    Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile, auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Ortsgruppen bzw. Landes- oder Bundesgruppe.

    § 6

    Die Mitglieder entrichten einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird.

    § 7

    Mitglieder, die dem Zweck und Ansehen der Organisation zuwiderhandeln oder die gültigen Satzungen durch ihre Handlung verletzen, können vom Ortsgruppenvorstand ausgeschlossen werden. Über den Ausschluss entscheidet der Ortsgruppenvorstand in einer ordnungsgemäß einberufenen Sitzung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

    Dem ausgeschlossenen Mitglied steht es frei, gegen den Beschluss des Ortsgruppenvorstandes binnen einem Monat Berufung an die nächste Mitglieder-versammlung anzumelden. Es hat auch das Recht, seine Berufung bei der Mitgliederver-sammlung persönlich zu vertreten.

    III. Geschäftsordnung

    § 8

    Die Angelegenheiten der Ortsgruppe besorgen:

  • Die Mitgliederversammlung
  • Der Ortsgruppenvorstand
  • Die Kasselprüfer
  • § 9

    Das Geschäftsjahr der Ortsgruppe läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich im ersten Viertel des Jahres statt, eine außerordentliche auf Beschluss des Ortsgruppenvorstandes oder innerhalb von 6 Wochen vom Tage der Einbringung eines von einem Drittel der Mitgliedschaft unterschriebenen Antrages.

    Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch schriftliche Mitteilung aller Mitglieder, durch das amtliche Mitteilungsblatt und durch die Tagespresse unter Angabe des Ortes, der Zeit und der Tagesordnung. Die Einladefrist beträgt für die ordentliche Mitgliederversammlung mindestens 4 Wochen, für die außerordentliche Mitglieder-versammlungen mindestens 2 Wochen.

    Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn 10 % der Mitglieder anwesend sind. Bei der Feststellung der 10 % sind die 6 Vorstandsmitglieder nicht mitzurechnen. Im Falle der Beschlussunfähigkeit ist die nächste Versammlung binnen 14 Tagen einzuberufen, mit den gleichen Tagesordnungspunkten, dieselbe ist aber dann an keine Mitgliederzahlen gebunden.

    Den Vorsitz führt der Vorsitzende oder sein Stellvertreter, sind beide verhindert, wählt die Versammlung einen Versammlungsleiter.

    Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst und in einer Niederschrift festgehalten, die vom 1. oder 2. Vorsitzenden mit dem Schriftführer unterzeichnet wird. Anträge zur Mitgliederversammlung müssen mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand vorliegen.

    Während der Mitgliederversammlung können Anträge nur gestellt werden, wenn diese von mindestens 25 % der anwesenden Mitgliedern unterstützt werden.

    § 10

    Die Mitgliederversammlung entscheidet über:

  • den Geschäftsbereich und den Kassenbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr
  • die Entlastung der Vorstandsmitglieder und den erweiterten Vorstand
  • die Wahl der Kassenprüfer
  • die Festsetzung des Jahresbeitrages
  • die vorliegenden Anträge
  • die Auflösung der Ortsgruppe

§ 11

    Der Ortsgruppenvorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem Kassierer, dem Schriftführer und deren Stellvertreter.

    Zur Abgabe von Willenserklärungen sind die Unterschriften von zwei Mitgliedern des Vorstandes erforderlich. In finanziellen Angelegenheiten muss eines der zwei Vorstandsmitgliedern der Kassierer oder dessen Stellvertreter sein.

    Der Ortsgruppenvorstand wird im Wechsel auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.

    Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit seiner Mitglieder anwesend ist und wenn alle Vorstandsmitglieder von dem Stattfinden der Sitzung rechtzeitig verständigt worden sind.

    § 12

    Der Ortsgruppenvorstand gibt sich seine Geschäftsordnung selbst.

    § 13

    Die Ortsgruppe verwaltet ihr Vermögen und ihre Einnahmen selbst.

    § 14

    Zur Ausübung der Kontrolle erfolgt die Wahl von zwei Kassenprüfern in der ordentlichen Mitgliederversammlung. Die Kassenprüfer haben das Recht, den Sitzungen des Ortsgruppenvorstandes und aller aus denselben hervorgegangenen Arbeitsausschüssen mit beratender Stimme beizuwohnen. Sie haben die Pflicht, die Kasse und Konten zu überprüfen und in der ordentlichen Mitgliederversammlung einen Bericht zu erstatten.

    IV. Änderung der Satzung

    § 15

    Diese Satzung kann von der Ortsgruppe nur mit der ausdrücklichen Zustimmung des Landesverbandes in einer Mitgliederversammlung geändert werden und nur mit der Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder.

    V. Auflösung der Ortsgruppe

    § 16

    Die Auflösung der Ortsgruppe kann von dieser selbst beschlossen werden, und zwar mit einer eigens zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung, in der mindestens vier Fünftel der Mitglieder anwesend sind und vier Fünftel der Mitglieder dafür stimmen.

    Die Auflösungsversammlung entscheidet über das Ortsgruppenvermögen, das nur dem Landesverband oder der Bundesgruppe zugeführt und nach deren Auflösung für gemeinnützige ähnliche Zwecke verwendet werden darf.

    § 17

    Die Ortsgruppensatzung muss jedem neu aufzunehmenden Mitglied vor der Aufnahme ausgehändigt werden, damit es die Möglichkeit hat, sich über die Ziele und den Zweck der Naturfreunde und den satzungsgemäßen Antrag zu informieren.

    Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 18. März 1977 beschlossen und tritt sofort in Kraft.

    Hessisch Lichtenau – Fürstenhagen, den 03.09.1977

    PS: Die Satzung wurde von allen damaligen Vorstandsmitgliedern unterschrieben.